Freitag, 20. April 2018

DIY ⎟ Schlüsselanhänger aus Holz für ein schnelles Geschenk zwischendurch

binedoro Blog, DIY, Schlüsselanhänger, Holzkugeln bemalen, Jerseygarn 

Bevor morgen der schon angekündigte DIY-Workshop bei mir startet, möchte ich euch noch schnell eine süße Idee zeigen. Denn kennt ihr das, wenn ihr euch spontan verabredet und gern eine Kleinigkeit mitbringen wollt, aber nichts parat habt, um zum Beispiel der besten Freundin eine Freude zu machen? Schlüsselanhänger aus bemalten Holzkugeln. Die kann man problemlos auf Vorrat anfertigen, sind schnell gemacht und können ganz individuell gestaltet werden. Aber Vorsicht, Suchtgefahr.

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Ihr benötigt für die Schlüsselanhänger gar nicht viel Material: Holzkugeln in unterschiedlichen Größen, Marker/Stifte für Holz in verschiedenen Farben, Textil- bzw. Jersey-Garn, Maskingtape, eine Nähnadel und Schlüsselringe. Und dann kann es auch schon losgehen. Die Holzkugeln bemalt ihr nach Lust und Laune mit den Markern – das ist auf jeden Fall eine saubere und einfache Sache gegenüber Pinsel und beispielsweise Acrylfarbe. 

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Hier kommt mein ultimativer Tipp zum Auffädeln der Holzkugeln: Ihr umklebt das Garnende eng mit Maskingtape, sodass es etwas spitz zuläuft und stabil ist. Damit lassen sich die Kugeln ganz leicht hintereinander aufreihen.

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Hinter der untersten Kugel wird das Textilgarn doppelt verknotet und das Maskingtape-Ende abgeschnitten. Über der obersten Holzkugel legt ihr eine Schlaufe und verknotet diese ganz eng. Das Garnende auch hier kürzen und mit Hilfe der Nähnadel in der Öffnung der Kugel verstecken. Das war's auch schon. Ich muss ja sagen, ich könnte schon wieder Kugeln bemalen, auffädeln, knoten ...

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Habt ein tolles Wochenende! 
Ich bin schon sehr gespannt, was wir morgen im Workshop so alles fabrizieren. 

Mittwoch, 28. März 2018

Ein Hase kommt selten allein: Fröhliche Ostern mit selbst bedrucktem Geschenkpapier

Werbung/Kooperation: Papierrolle und Naturbast wurden mir von folia zur Verfügung gestellt.

 binedoro Blog, Ein tolles und einfaches DIY zu Ostern: Geschenkpapier selbstgestalten mit Papier von der Rolle und eine Idee zum Verpacken

Ostern steht kurz bevor, aber in meiner Wohnung befindet sich nicht ein Fitzelchen Osterdeko. Von den Zweigen vom Apfelbaum aus dem Garten meiner Schwester mal abgesehen. Das verbuche ich aber allgemein unter Frühlingsdeko. Ich war noch nie Fan von viel Oster-Schnickschnack – die, die hier schon länger mitlesen, wissen das.

Kleinigkeiten zu Ostern hübsch zu verpacken, das mag ich hingegen sehr! Und das klappt auch noch prima auf den letzten Drücker und zwar mit selbst bedrucktem Geschenkpapier. Egal, ob ihr nun ganze Bögen gestaltet oder nur kleine Stücke Papier, um daraus Geschenktütchen zu basteln, bei diesem DIY könnt ihr euch austoben.

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Auf meinem Geschenkpapier hoppeln ganz viele pinkfarbene bzw. blaue Mümmelmänner über eine Wiese. Wie einfach das geht, erfahrt ihr jetzt. 

Mit Zeichenpapier von der Rolle – z. B. von folia – ist man total flexibel und man hat wirklich (fast) alle Möglichkeiten, Geschenke zu verpacken, je nach Größe und Anlass. Denn das Papier hat eine Breite von 50 cm und auf der Rolle sind 25 m. Ich habe für die Wiese ein Stück Wellkarton aus der Altpapierkiste herausgekramt und provisorisch um ein kleines Nudelholz geklebt. Dann einfach etwas grüne Acrylfarbe auf eine kleine Glasplatte geben, mit einer Schaumstoffrolle verteilen und das Nudelholz darüberrollen, damit die Wellpappe die Farbe aufnimmt. Jetzt ganz fix über das Papier rollen, nach Bedarf wiederholen und ihr habt schon einmal die Wiese für die Langohren. 

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Für den Hasen hatte ich mal einen Stempel aus einem Holzträger und Moosgummi angefertigt. Diesen einfach dünn mit Acrylfarbe bepinseln und auf eure Wiese stempeln. Es dürfen ruhig ein paar mehr sein. 

Mein Neffe und meine Nichte bekommen beide einen Hüpfball vom Osterhasen und die habe ich hier verpackt. Noch nicht aufgepustet, versteht sich. Die Farben spechen für sich, ich denke, dass Lennard sich nicht das pinkfarbene Päckchen schnappen wird.

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Mit passend farbigem Naturbast, den es von folia in vielen schönen Farben gibt, haben die Geschenke dann noch den letzten Schliff bekommen. Wiese, Natur ... ihr wisst schon. 

Ich bin schon sehr gespannt, was die Kids am Sonntag sagen. Da wird nicht nur der Osterhase durch den Garten hoppeln. 

Falls ihr also auch noch etwas für Ostern verpacken wollt (oder der nächste Geburtstag ansteht), dann gestaltet euer Geschenkpapier doch einfach selbst. Und jetzt wünsche ich euch ein erholsames langes Wochenende bei hoffentlich frühlingshaftem Wetter.

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Samstag, 24. März 2018

DIY ⎟ Kleine Porzellanteller bemalen

binedoro Blog, DIY, kleine Porzellanteller bemalen, Handlettering, Muster

Das wollte ich ja schon immer mal machen: Porzellan bemalen und dann auch wirklich einbrennen. Bisher habe ich mich nämlich nur mal an Tassen versucht, war aber nicht zufrieden mit dem Ergebnis und habe die Schriftzüge nicht im Backofen fixiert. So stehen zwei Tassen jetzt nämlich seit drei (?!) Jahren im Regal und können eigentlich nicht benutzt werden. 

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Letztens habe ich dann ganz zufällig kleine weiße Petit-Four-Tellerchen entdeckt und gleich einen ganzen Schwung in den Einkaufskorb gepackt. Zu Hause dann gleich die Sammlung an Porzellanmalstiften und auch Brushpens für Porzellan und Glas hervorgeholt und losgelegt. Trotz der großen Farbauswahl wurden meine Teller "nur" schwarz-weiß. Und da ich mich für ganz einfache Muster entschieden habe, waren sie auch noch flott fertig. Solche DIY-Projekte mag ich ja am liebsten. Da hat das Einbrennen ja länger gedauert.

Übrigens kann man die Farbe der Porzellanstifte nach dem Auftragen auch gut wieder abspülen, sollte einem das Muster doch nicht gefallen, oder kleinere Korrekturen mit einem feuchten Küchentuch vornehmen. Also nur Mut!

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Bald steht ja der Typografie-Workshop statt. Und da können sich die Mädels dann nach Lust und Laune farblich austoben. Denn die kleinen Teller lassen sich durch ihre flache Form super beschreiben. Ich bin schon ganz gespannt auf die Ergebnisse und muss mich zügeln, bis dahin nicht alle Schälchen selbst zu gestalten. 

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Die Petit-Four-Teller gibt's bei Action.

Habt noch ein schönes Wochenende!

Sonntag, 11. März 2018

Handlettering auf Papiertüten ... pssst, bald ist endlich wieder Zeit für einen DIY-Workshop

Werbung: Die Papiertüten wurden mir von folia zur Verfügung gestellt

binedoro Blog, Papiertüten gestalten, DIY, Handlettering, Sprüche

Was ich total gern mache? Organisieren. Wenn es sich dann noch um einen kleinen, feinen DIY-Workshop mit Freundinnen handelt, noch besser. Und man kann dann gar nicht früh genug mit den Vorbereitungen anfangen, denn allein das macht schon so viel Spaß. Außerdem weiß man nie, welcher blöde Virus einem zwischendurch in die Quere kommt und an Couch oder Bett fesselt.

Zu viel möchte ich noch gar nicht verraten, aber einen Blick auf die von mir letztens gestalteten Papiertüten, in denen sich ein paar Goodies und Materialien für die Mädels befinden werden, gewähre ich euch. Die einfarbigen Tüten habe ich mit Acrylfarbe mit ein paar groben Pinselstrichen flächig bemalt und nach dem Trocknen mit schönen Sprüchen beschrieben. 

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Das Trocknen  dauert gar nicht so lange, wenn man die Acrylfarbe nicht mit Wasser verdünnt, sondern nur den Pinsel einmal in Wasser taucht und dann schon die Farbe aufträgt. Die bunten und recht festen Papiertüten von folia vertragen den Farbauftrag in dieser Form super – da muss man noch nicht einmal eine Lage Pappe oder ähnliches einlegen, denn es "suppt" nichts durch.

binedoro Blog, Papiertüten gestalten, DIY, Handlettering, Sprüche

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So passen die Papiertüten perfekt zum Thema "Typografie", um das es nämlich beim Workshop gehen wird. Handlettering wird auf jeden Fall dazugehören, aber auch andere Möglichkeiten, um mit Buchstaben, Worten und Sprüchen schöne Dinge zu gestalten. Und das auf und mit ganz unterschiedlichen Materialien. Ein paar Ideen habe ich schon gesammelt und ich bin gespannt, was mir noch so in den Sinn kommt.

Hach, ich freue mich schon auf den Kreativtag im April. Dann zeige ich euch auch alle bemalten Papiertüten. Jetzt heißt es für mich aber erst einmal weiter den Viren den Kampf ansagen und schnell gesund werden. In der Zwischenzeit könnt ihr euch gern ein paar Eindrücke vom Stempel-Workshop 2015 anschauen. Der hat auch so viel Spaß gemacht und das bis tief in die Nacht.

Habt einen schönen Sonntagabend!
 

Samstag, 3. März 2018

Ein Portemonnaie selbst nähen? Klar doch! (Schnittmuster und Anleitung)

binedoro Blog, DIY, Portemonnaie nähen, Geldbörse, gratis Schnittmuster

Mein neues Portemonnaie passend zur neuen Umhängetasche, da ist es! Und das Beste: Ich habe heute das Schnittmuster und eine kurze Nähanleitung für das Portemonnaie für euch mit im Gepäck. 

Die Geldbörse ist mit acht Fächern für Karten, einem großen Fach für großes Geld und einem Fach mit Reißverschluss fürs Kleingeld ausgestattet. Das Schnittmuster habe ich schon vor ein paar Jahren ausgetüfftelt und auch einige Exemplare danach genäht, wundert euch aber bitte nicht über die krummen Maßangaben – ich sag mal so, das muss so sein. Es ist super variabel, das heißt, ihr könnt auch weniger Kartenfächer und dafür ein weiteres Fach für Scheine oder ähnliches einarbeiten. 

Ich habe übrigens gerade festgestellt, dass mein letztes Portemonnaie nach genau diesem Schnitt und aus Baumwollstoffen mehr als 5 Jahre lang gehalten hat. Und das bei wahrscheinlich fast täglichem Gebrauch.
 
binedoro Blog, DIY, Portemonnaie nähen, Geldbörse, gratis Schnittmuster

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Schnittmuster für ein Portemonnaie zum gratis Download

In der Download-Datei habe ich alle Maßangaben und die Anzahl der benötigten Schnittteile aufgeführt sowie Bruchkanten und Hilfslinien eingezeichnet. Einfach die beiden Schnittmusterbögen auf A4 ohne Seitenanpassung ausdrucken und loslegen.

Hier kommt aber auch noch einmal die Schnittteil-Liste:
1x Außenstoff/Außenteil (verstärkt mit Vlieseline oder ein schon wattierter Stepper)
1x Innenstoff/Innenteil
1x Reißverschluss 25 cm
1x großes Fach (im Bruch)
4x Kartenfächer (im Bruch)
2x Reißverschlussfach (für innen)
1x Druckknopf oder Kamsnap

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Wenn ihr alle Schnittteile zugeschnitten habt, geht es los: 
Den Stoff für das große Fach im Bruch links auf links legen und bügeln, das gleiche mit dem Stoff für ein Kartenfach. Beide Teile übereinanderlegen, sodass sich die offenen unteren Schnittkanten treffen, auf dem Innenstoff gemäß der gestrichelten Linie platzieren und entlang der unteren Schnittkanten alle Lagen feststeppen (hier muss keine offene Kante umgebügelt werden). 

Ein weiteres Kartenfach (oberste Position, hier gemusterter Stoff) im Bruch links auf links legen und die unteren offenen Schnittkanten 0,5 cm nach innen umbügeln. Gemäß der gestrichelten Linie auf dem Innenteil auf den zuvor aufgenähten Fächern platzieren und an der unteren Seite knappkantig feststeppen. Jetzt – ganz wichtig! – das Innenteil (Innenstoff, hier gemustert) nach hinten unten wegklappen und dann mittig senkrecht die Kartenfächer abnähen und damit in je zwei Fächer teilen. Die Naht geht dabei dann nicht bis an die untere Kante, wie im Bild zu sehen, damit das große Innenteil nicht mitgefasst wird. 

Auf der gegenüberliegenden Seite mit den Kartenfächern genauso verfahren.

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Für das Kleingeldfach: Den Reißverschluss mit der Oberseite nach unten auf die rechte Seite des Innenteils an die kurze Kante legen, feststecken und darauf rechts auf rechts ein Stoffteil für das Reißverschlussfach legen (der RV liegt zwischen den Stoffen). Entlang der Stoffkante zusammennähen. Nun die andere Kante des Reißverschlusses mit der Oberseite nach unten auf die rechte Seite des Außenteils legen, feststecken, zweites Stoffteil für das RV-Fach darauf legen und wieder entlang der Kante nähen.

Den Reißverschluss halb öffnen und das fast fertige Portemonnaie so hinlegen, dass Außenteil und Innenteil rechts auf rechts aufeinanderliegen und die beiden Stoffteile des Reißverschlussfachs ebenfalls rechts auf rechts. Alles gut feststecken und rundum zusammennähen, dabei an der unteren Kante des Reißverschlussfachs eine Wendeöffnung lassen. 

Nahtzugabe zurückschneiden, durch die Wendeöffnung wenden und ordentlich ausformen. Die Wendeöffnung schließen und mittig auf der Klappe und gegenüber am RV-Fach den Druckknopf anbringen. Mein kleines SnapPap-Label habe ich zum Schluss angenäht. 

Und jetzt: jubeln! Denn ein Portemonnaie zu nähen ist gar nicht so schwer, oder?

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Viel Spaß beim Nähen! Und wenn ihr euer Portemonnaie nach diesem Schnittmuster und Anleitung näht und online zeigt, freue ich mich über einen Link zu diesem Post. 

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Donnerstag, 1. März 2018

Nähen ⎟ Meine neue Tasche – ein Spontanprojekt mit einem SnapPap-Tipp

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Spontanprojekte sind doch oft die besten, oder? Jedenfalls öffnete sich letztens ein Zeitfenster – eigentlich sogar zwei – und ich beschloss ganz spontan mir eine neue Tasche und das passende Portemonnaie zu nähen. Und was soll ich sagen: Ich liebe sie beide! 

Ganz ohne Schnittmuster, nur mit der einen Idee für die Tasche im Kopf, habe ich losgelegt. Ruckzuck wurde das Stofflager durchsucht und noch ein ausreichendes Reststück von dem tollen anthrazitfarbenen Stepper gefunden, aus dem ich auch meine letzte große Handtasche genäht hatte. Der Kunstleder-Boden hat den Härtetest leider nicht bestanden und recht schnell unschöne Löcher in der Oberfläche bekommen und auch der Reißverschluss hat inzwischen aufgegeben. Klar, da musste was neues her. Es lohnt sich also wirklich bei Lieblingsteilen oder die, die es werden sollen, auf die Qualität des Materials zu achten.

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Meine Tasche hat ein großes Fach mit Reißverschluss für alle wichtigen Sachen wie Portemonnaie, Smartphone und Schlüssel bekommen und außen noch einmal ein Fach mit Druckknopf, in dem Taschentücher, Einkaufsbeutel und Handcreme Platz finden. Wobei man bei der aktuellen Erkältungswelle auch die Taschentücher als wichtigstes Utensil bezeichnen kann. Die sind so auf jeden Fall immer ganz schnell griffbereit.

Die kleingemusterte Baumwollpopeline von Hamburger Liebe hüte ich schon länger. Und da ich den Stoff so schön finde, habe ich die letzten zwei Meter jetzt endlich mal angeschnitten und als Futterstoff für meine neue Tasche verwendet. Den Taschenhenkel hatte ich glücklicherweise so fertig genäht in der Schublade liegen. Wie praktisch, wenn man mal eine Kochschürze als Werbegeschenk bekommt, von der mein eigentlich nur die Bänder schön findet. Abgeschnitten und zum Taschenhenkel umfunktioniert. Upcycling deluxe, ne
 
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Für den Boden der Tasche habe ich diesmal braunes SnapPap verarbeitet. Hier ist nur Vorsicht geboten, daher mein Tipp: Stellt den Geradstich eurer Nähmaschine nicht zu klein ein, sonst ist das SnapPap nachher wie perforiert und die Naht reißt bei zu viel Belastung. 

Eigenhändig getestet, denn ich wollte die Henkel an zwei eingenähten Snappap-"Schlaufen" befestigen. Diese hielten aber nur so semi-gut. Also Tasche wieder ausgeräumt, die innenliegende Wendeöffnung aufgetrennt, alles auf links gedreht, die beiden langen Nähte ein Stück geöffnet und neue Schlaufen aus Baumwollgurtband eingenäht. Wenden, Wendeöffnung schließen und mega freuen! Denn jetzt passt alles und hält auch was aus.

Die Handtasche ist übrigens so groß, dass problemlos eine C4 Mappe hineinpasst plus den Kram, den Frau sonst noch so mit sich herumträgt. Das war mir wichtig, weil ich keine zweite Tasche mitnehmen möchte, wenn ich im Alltag mal Dokumente oder Unterlagen von A nach B transportiere. 

Ich bin ja nicht so der Fan von viel Tüddelü an meinen genähten Teilen, aber das kleine Label aus SnapPap (einfach mein Logo gestempelt) passt total gut und finde ich sehr hübsch. Das Label habe ich auch am Portemonnaie angebracht. Und dieses zeige ich euch in Kürze genauer. Trommelwirbel ... Portemonnaie mit Schnittmuster und kurzer Anleitung – gratis für euch!

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Bis dahin, habt's schön!

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Sonntag, 25. Februar 2018

Für mehr Persönlichkeit auf meinem Blog

Auf Instagram wird ja immer wieder aus allen Ecken laut, dass mehr Realiät gewünscht ist. Socken unterm Sessel, Krümel vom Frühstück auf dem Küchenfußboden, sich türmende Wäscheberge und das Bügelbrett mitten im Wohnzimmer, Chaos im Kinderzimmer. Überspitzt irgendwie so. Auf jeden Fall nich nur Fotos im Hochglanzmagazin-Style und mit perfekt drapierten Kissen auf dem Sofa. Auch wenn die vielleicht viel schöner aussehen, das liegt im Auge des Betrachters.

Die Realität, die auf Instagram manchen fehlt, ist für mich die Persönlichkeit, die mir auf meinem Blog ein wenig abhanden gekommen ist. Das war neben dem ganzen Input vom super SEO-Vortrag die beste Erkenntnis, die ich am Samstag vom Blogger@Work Camp in Bonn mit nach Hause genommen habe. Denn die erste Session, die auf meinem Stundenplan stand, beinhaltete das Thema Reputationsmanagement: Was bin ich? Was bin ich nicht?

Tataaa! Volltreffer. Sophie Lüttich vom Blog BerlinFreckles ließ uns nämlich während ihres Workshops zu zweit und unbekannterweise gegenseitig die "Über mich"-Seite unserer Blogs lesen und beurteilen. Die liebe Barbara (Hammamama), mit der ich mich zusammengetan hatte, brachte es – und ich danke ihr sehr dafür! – auf den Punkt (nicht wortwörtlich): "Dein "About me"-Text liest sich so, als hättest du einen Service-Blog mit DIY-Anleitungen". Bääm! Und sie hat Recht damit. 

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Als ich irgendwann 2010 dieses Blog erstellt und den ersten "Post" (ich glaube, es war ein Bild und ein Satz) veröffentlicht hatte, wusste ich nicht wohin die Reise geht. Hatte ich doch kurz zuvor überhaupt erst erfahren, dass es Blogs gibt und was dahintersteckt. Mit der Zeit stieg mein Interesse daran und es entwickelte sich eine Leidenschaft fürs Schreiben, fürs kreative Schaffen, fürs Teilen meiner Ideen mit euch. Das gipfelte in mehreren Posts pro Woche: DIY-Tutorials, Deko-Ideen, meine Liebe zur Nordsee, Back- und Kochrezepte aus meiner Küche. Meist mit einer Geschichte aus dem Leben, denn irgendwas war ja immer. 

Ideen habe ich genug und Leidenschaft und Kreativität sind auch da. Yeah! Jetzt darf aber gern auch wieder mehr das Leben drumherum Einzug erhalten. Es lohnt sich also, das habe ich aus Sophies Workshop zum Reputationsmanagement gelernt, immer mal wieder zu überprüfen, was ich bin und was eben nicht, damit andere leichter erkennen können, für was ich stehe und was mein Blog ausmacht.

Das heißt, meine "Über mich"-Seite hier auf dem binedoro Blog macht den Anfang und ich werde sie in Kürze überarbeiten und persönlicher formulieren und gestalten. Und wo wir gerade schon dabei sind: Habt ihr Themenwünsche? Wollt ihr zu einem bestimmten DIY-Projekt ein Tutorial haben? Braucht ihr Tipps zu Norderney? Dann mit mehr Geschichte drumherum. Lest ihr lieber Blogs, die persönlich geschrieben sind, oder ist euch das egal, wenn ihr zum Beispiel nach hübschen DIYs sucht? Immer her mit den Kommentaren.

Habt einen guten Wochenstart!

Donnerstag, 15. Februar 2018

DIY ⎟ Buffet-Dekoration aus Papier

Werbung für tesa

binedoro Blog, DIY, Buffet-Dekoration, Hotdog Papierschiffchen, Girlande, Bonbontütchen, Cake-Topper

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Nachdem ich die letzten drei Jahre meinen Geburtstag nur im kleinen Familienkreis gefeiert habe, ist die Party in diesem Jahr etwas größer ausgefallen. Und das war gleichzeitig auch mal wieder eine tolle Gelegenheit, mich in Sachen Dekoration auszutoben. Von Cake-Toppern über Mini-Girlande bis hin zu Hotdog-Papierschiffchen fürs Buffet war alles dabei. 

Das hat so viel Spaß gemacht und ist bei den 20 Gästen super angekommen. Das Auge isst ja schließlich mit. Und die Ideen sind so simpel, die kann man auch noch auf den letzten Drücker umsetzen.

Jeder konnte sich ganz nach Geschmack Hotdogs oder Sub's zubereiten, dazu gab es selbstgemachten Coleslaw und als Dessert Zitronenkuchen und fruchtigen Cheesecake. Super lecker!

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Hotdog-Papierschiffchen
Butterbrotpapierzuschnitte
Schere

Für die Hotdog-Papierschiffchen habe ich die Butterbrotpapierzuschnitte quer halbiert, denn aus einem Bogen bekommt man zwei Schiffchen. Die zwei Hälften jeweils längs falten und an einer kurzen Seite mit dem tesa Klebestempel zusammenkleben, einfach ein paar Mini-Klebepads nebeneinander setzen. Das ist eine echt saubere Sache, geht schnell und hält jedem Hotdog stand. Damit die Papierschiffchen auch noch ganz partylike hübsch anzusehen sind, habe ich sie noch mit bunten Deco Tapes beklebt.

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Bonbontütchen
Butterbrotpapier (Rolle oder Zuschnitte)
Schere

Das weiße Butterbrotpapier habe ich für die Bonbontütchen in Quadrate geschnitten und diese dann diagonal gefaltet. Eine offene Seite mit einem Streifen Deco Tape schließen, überstehende Enden zurückschneiden. Schon fertig! Die Kids hatten so viel Spaß an dem kleinen Bonbonstand, haben ihre Tütchen immer wieder gefüllt (das tesa Deco Tape hält das problemlos aus) und hätten am liebsten nichts anderes gegessen. 

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Cake-Topper
Papier
Fineliner, Fasermaler, Brushpen o. ä.
Holzspießchen
Schere

Für die Cake-Topper habe ich einmal Zitronen mit einem schwarzen Fineliner auf Papier gemalt und dann ausgeschnitten. Das sieht natürlich auch mit anderen Motiven hübsch aus. Wobei der Zitronenkuchen schon echt lecker und so saftig war. Auf der Rückseite einen kleinen Streifen Papier als Gegenstück mit dem tesa Klebestempel aufkleben und ein Holzspießchen feststecken.
Die beschriebenen Cake-Topper werden am besten erst nach dem Beschreiben in Form geschnitten. Ich habe links ca. 1,5 cm Papier überstehen lassen, um ein Holzspießchen gelegt und ebenfalls mit Hilfe des tesa Klebestempels festgeklebt.

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Girlande
Papier
Fineliner, Fasermaler o.ä. 
tesa Klebestempel
tesa Deco Tape
Schere
ggf. Kreisvorlage

Die Girlande besteht aus Papierkreisen, die ich auch wieder mit dem Klebestempel zusammengeklebt habe. Kreise aufmalen, beschreiben, ausschneiden, kleben. Fertig! Mit zwei Streifen Deco Tape an die Wand hängen und die Gäste können übers Buffet herfallen. 

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Und wenn dann auch noch so ein tolles Feedback von den Gästen kommt und sich alle wohlgefühlt haben, freut man sich doch schon auf die nächste Party, oder? Schön war's!