Sonntag, 24. Dezember 2017

Fröhliche Weihnachten!

binedoro Blog, Fröhliche Weihnachten 2017 

Ein turbulentes, zeitweise anstrengendes, aber letztlich auch wunderschönes Jahr geht ganz bald zu Ende. Ich freue mich auf ein paar erholsame Tage zum Durchatmen, auf Zeit mit dem Liebsten, auf einen entspannten Heiligabend mit der Familie unterm funkelnden Weihnachtsbaum und auf leuchtende Kinderaugen. 

Und das wünsche ich euch auch. Verbringt Zeit mit euren Lieben, genießt das Zusammensein, lacht, habt Spaß und futtert euch den Bauch mit Leckereien voll. 

Ich wünsche euch wundervolle Weihnachten!

Sonntag, 17. Dezember 2017

DIY ⎟ Weihnachtliche Blumenampeln mit Mini-Weihnachtsstern und Kalanchoe

Werbung für Blumen – 1000 gute Gründe

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Draußen ist es zeitweise grau in grau, bei uns in NRW netterweise mit einer Portion Schnee am vergangenen Wochenende, und Weihnachten steht ganz kurz bevor. Spätestens jetzt ist es an der Zeit, es sich zu Hause gemütlich zu machen und etwas gegen die tristen Farben zu tun. Grüner Daumen hin oder her, mit Mini-Topfpflänzchen in Form von Weihnachtsstern und pflegeleichter Kalanchoe, die gerade Saison haben und sich farblich schön komninieren lassen, lässt sich eine tolle, blumige DIY-Weihnachtsdeko fürs Fenster oder die Wand zaubern: Die Pflanzen bekommen einzeln in kleinen Blumenampeln ein neues Zuhause und werden zusammen an Treibholz gehängt. Und ein wenig Upcycling ist auch noch dabei, denn für die Blumenampeln kommen leere Joghurtbecher zum Einsatz. 

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DIY-Blumenampeln mit Mini-Pflänzchen

Material:
Mini-Pflänzchen der Saison: Kalanchoe, Weihnachtsstern, Alpenveilchen ...
Treibholz (meines stammt – wie kann es anders sein – von Norderney, dickere Äste aus dem heimischen Garten oder  Wald machen aber auch eine gute Figur)
leere, saubere Joghurtbecher (oder Pudding- oder Sahnebecher, was euer Kühlschrank so hergibt)
Acrylfarbe
Tafellack
Pinsel
Lochzange
Kordel und/oder Bäckergarn
goldenes/glitzerndes Papier
Schere
Kreide oder Kreidemarker
Zuckerstangen, kleine Christbaumkugeln etc. zur Dekoration
Material und Werkzeug für das Anbringen am Fenster oder an der Wand

Umsetzung:
Als erstes wird das Treibholz vorbereitet, das heißt, mehrere Äste werden mit Kordel fest zusammengebunden. Je nachdem, wie lang die Äste sind, an zwei oder mehreren Stellen für sicheren Halt. 

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Für die kleinen Blumenampeln werden die Joghurtbecher mit Acrylfarbe bemalt. Gut trocknen lassen und anschließend mit Tafellack überpinseln. Achtet hier auf die Herstellerangaben, wie lange der Tafellack trocknen muss, bevor ihr ihn beschreiben könnt. Danach werden für die Aufhängung mit der Lochzange zwei kleine, gegenüberliegende Löcher mit etwas Abstand zum oberen Rand in die Becher gestanzt. 

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Für jeden Becher werden zwei Kordelstücke mit gleicher Länge benötigt. Damit die Blumenampeln später in unterschiedlichen Höhen an den Ästen hängen, sollte für jeden Becher eine andere Länge gewählt werden. Durch die gestanzten Löcher wird jeweils ein Kordelende gezogen und verknotet. 

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Pflanzt nun die Mini-Pflänzchen in die Blumenampeln. Ich habe mir vorher grob überlegt, in welcher Reihenfolge die Becher aufgrund der Kordellänge nebeneinander hängen sollen und daraufhin die Pflänzchen verteilt (damit dann nicht zum Beispiel alle roten Weihnachtssterne nebeneinanderhängen, ihr wisst schon). 

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Aus dem goldenen und/oder glitzernden Papier schneidet ihr Sterne aus. Einige davon werden als Girlande auf Garn gefädelt und am Treibholz befestigt, und ein paar Papiersterne als Dekoration auf die Blumenampeln geklebt. Mit Kreide oder einem Kreidemarker könnt ihr weitere der Blumentöpfchen mit einem weihnachtlichen Lettering versehen. Dann hängt ihr die vorbereiteten Äste ins Fenster oder an die Wand. Wählt dazu Material entsprechend der Wandbeschaffenheit und des Gewichts eurer Weihnachtsdekoration.

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Und jetzt wird geschmückt: Knotet eure kleinen Blumenampeln an die Äste und verteilt sie hübsch. Hängt zur Dekoration mit Hilfe von Bäckergarn süße Zuckerstangen, kleine Christbaumkugeln und was euch sonst noch gefällt zwischen die Blumen. Ich mag das Meer aus weißen und roten Weihnachtssternen und weißen Kalanchoe in meinem Wohnzimmerfenster sehr! So schön winterlich-weihnachtlich und alles andere als grau in grau.

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Kennt ihr die Initiative „Blumen – 1000 gute Gründe“? Sie setzt sich dafür ein, das Image von Blumen und Pflanzen aufzufrischen, Menschen wieder stärker für diese Produkte zu begeistern und ihnen neue, spannende Kaufanlässe aufzuzeigen. Denn es gibt 1000 gute Gründe, einem lieben Menschen oder sich selbst mit Blumen und Pflanzen eine Freude zu bereiten, weil Blumen und Pflanzen einfach zum Leben dazugehören. 

In der Ideenwerkstatt  von „Blumen – 1000 gute Gründe“ findet ihr noch viele weitere tolle DIY-Ideen, was ihr mit Blumen zu verschiedenen Anlässen machen könnt. Schaut da unbedingt mal vorbei und holt euch Inspiration. 

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Ich freue mich jetzt bei jedem Blick zum Fenster, egal, ob es draußen stürmt, regnet oder schneit. Und wenn die Weihnachtszeit vorbei ist und der Frühling naht, pflanze ich doch einfach neue Topfpflänzchen in die kleinen Blumenampeln und dekoriere sie um, immer passend zur Saison.

Macht's euch hübsch am 3. Advent!

Montag, 11. Dezember 2017

Nähen ⎟ Eine neue Kladde aus SnapPap für Taschenkalender, Notizblock und Co. (Tutorial)

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Immer mal was Neues! Meine Kladde für unterwegs (von mir auch Ideensammler genannt) aus hellbraunem SnapPap hält eigentlich noch immer und der Aufdruck mit Stoffmalfarbe ist auch nach, ich glaube, zwei Jahren noch immer unversehrt. Allerdings hat mein Kalender mit grünem Einband, der immer zusammen der Kladde in meiner Handtasche herumfliegt, seine farbigen Spuren hinterlassen. Das bleibt nicht aus, hübsch ist aber anders. Für 2018 wollte ich daher dann doch eine schöne neue Hülle für Notizblock, Ideenheft und Stifte haben und ein kleiner Taschenkalender sollte darin auch noch seinen Platz finden. 

Und da ich ja wahrscheinlich nicht die einzige bin, die gut sortiert und vorbereitet (haha!) ins neue Jahr starten möchte, verrate ich euch einfach mal die Maße meiner SnapPap-Kladde und wie ich sie genäht habe. Ganz einfach, versprochen!

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Die Kladde hat ein Endmaß von ca. 16,5 cm Breite und 18,5 cm Höhe. Da passen locker DIN A6 Heft, Block und ein Kalender hinein. Dafür benötigt ihr SnapPap in eurer Wunschfarbe im Format 33 cm x 35 cm (Breite x Höhe). Ich habe das Material vorab nicht weiter behandelt, nicht bedruckt, nicht angefeuchtet und geknautscht. Nix. Aber das könnt ihr natürlich machen, wie ihr möchtet. 

Legt das Stück SnapPap vor euch hin und klappt von der Höhe 14 cm von unten hoch für die Einschubfächer und 2,5 cm von oben nach unten für mehr Stabilität. Die Falzkanten bügeln. Jetzt greift ihr zur Lochzange und bereitet den Verschluss vor. Dafür stanzt ihr in die rechte Seite (die spätere Rückseite) zwei Löcher untereinander: einmal von oben ab der Falzkante 3,5 cm und einmal von unten ab der Falzkante 8 cm. 

Jetzt näht ihr mit einem Zickzackstich einmal außen herum. Damit werden die seitlichen Öffnungen geschlossen und die Falzkanten verstärkt. Ich finde, dass das türkisfarbene Garn einen tollen Kontrast bildet zu dem dunkelbraunen SnapPap. Außerdem passt es super zum 2018er Kalender. Und zum Fineliner und überhaupt erinnert es mich ans Meer. Ach, Meerweh ...

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Im nächsten Schritt, dann ist die Kladde auch schon fast fertig, werden die Einteilungen abgenäht. Dazu von oben nach unten mit einem Geradstich nähen, wie auf dem Bild unten zu sehen, der Abstand beträgt von links außen und rechts außen jeweils 14 cm. Damit erhaltet ihr in der Mitte eine Tasche für Stifte mit 5 cm Breite.

Zum Schluss fädelt ihr noch von außen nach innen und wieder nach außen ein Stück Rundgummi durch die zuvor gestanzten Löcher, verknotet die Enden, klappt die Kladde zu und zieht die Gummischlaufe als Verschluss drüber. Fertig! 

Ganz simpel, robust und mein ständiger Begleiter im nächsten Jahr. Naja, eigentlich schon jetzt, denn die Mappe ist bereits im Einsatz. Also los, mit einem neuen Begleiter für Notizblock & Co. und gut vorbereitet ins neue Jahr starten. Bestimmt auch ein tolles Geschenk zu Weihnachten. Ein wenig Zeit ist ja noch.

Viel Spaß beim Nähen!

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Freitag, 8. Dezember 2017

Rezept ⎟ Knackige Erdnuss-Cookies mit einem Hauch Salz und Schokolade

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Ich erinnere mich noch an diverse Urlaube in Holland, wo es im Hotel zum Frühstück neben Marmelade auch immer diese kleinen Töpfchen mit Erdnussbutter gab. Das war nie meins und auch heute kann ich auf Erdnussbutter als Brotaufstrich gut verzichten. Da esse ich viel lieber Marmelade (oder Nutella). Wie seht ihr das? Gehört ihr zum Team Erdnussbutter auf Brot?

Allerdings finde ich, dass sich Erdnussbutter sehr gut in Gebäck macht, zum Beispiel anstatt normaler Butter. Und so gibt es heute für euch ein Rezept für knackige Erdnuss-Cookies mit einem Hauch Salz und Schoko-Kuvertüre (es darf auch gern ein wenig mehr sein). Das ist ein Mix aus einem alten Rezept, das ich handgeschrieben in meinem Rezepteordner gefunden habe und dem aus der aktuellen Living at Home.

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Für 24 knackige Erdnuss-Cookies werden 60g creamy Erdnussbutter, 60g crunchy Erdnussbutter, 100g Zucker, 100g weiche Butter und 1 Tütchen Bourbon-Vanillezucker verrührt. Danach 1 Ei gut unterrühren. 220g Mehl mit 2 TL Backpulver mischen und nach und nach unter die Butter-Zucker-Mischung rühren. Ist der Teig nicht geschmeidig genug, gebt 1 kleinen Schuss Milch hinzu. 70g Erdnüsse (geröstet und gesalzen) hacken. Aus dem Teig 24 Kugeln formen, in den gehackten Erdnüssen wälzen und auf einem Backblech mit Backpapier etwas flach drücken. Die Erdnussstückchen noch etwas in die Cookies drücken, damit sie sich nach dem Backen nicht lösen. Nun können die Cookies bei 180 Grad für ca. 20 Minuten in den Backofen. 100g Zartbitter-Kuvertüre überm Wasserbad schmelzen und die Erdnuss-Kekse nach dem Abkühlen damit besprenkeln, beklecksen, verzieren ... ganz nach Geschmack.

Lecker! Und schon verschenkt als ein Teil meines Wichtelgeschenks an eine Kollegin. Unser Thema in diesem Jahr: irgendetwas, das man verbrauchen kann. Das kann Leckeres aus der Küche sein oder ein Spülmittel in toller Verpackung oder eine schöne Creme. Ich muss dazu sagen, wir haben diesmal Namen gezogen, konnten uns also gezielt etwas überlegen. Mein kleines kulinarisches Potpurri kam auf jeden Fall gut an.

Fröhliches Backen, ihr Lieben!

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Freitag, 1. Dezember 2017

Spaß hoch 10: das #naehcamp 2017

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Hach, was war das wieder schön! Kaum zu glauben, dass das Nähcamp-Wochenende von und mit Nina im DJH Resort in Neuharlingersiel schon wieder zwei Wochen her ist. So viele tolle Mädels mit dem gleichen Hobby auf einem Haufen. Es wurde wieder bis tief in die Nächte genäht, geschnackt, gelacht, gefachsimpelt (und gegessen). Genau so soll es sein. 

Es gab ja einen kleinen Plan, was ich denn nähen wollte, und hatte auch schon die gewünschten Projekte zugeschnitten. Und weil ja einfach so viel Zeit für das liebste Hobby war, lief ein Teil nach dem nächsten durch die Nähmaschine. Ich habe wirklich alles genäht! Und noch ein Weihnachtsgeschenk, das sich letztlich doch etwas aufwendiger gestaltet hatte als zuvor gedacht. Aber ich hatte ja Zeit ...

Hier kommt jetzt auf jeden Fall eine Bilderflut der drei Shirts, die ich für mich genäht habe (das neue Kleid zeige ich euch demnächst und das Weihnachtsgeschenk nach Weihnachten). Den Anfang macht eine Frau Nora (Hedi näht) mit langen Ärmeln aus – ganz untypisch für mich – lachsfarbenem Jersey mit grauen Dreiecken. Übrigens sind alle hier vernähten Stoffe von Alles für Selbermacher (die aufgenähten Labels ebenfalls, diese habe ich aber nicht gekauft, die waren in unserer prallgefüllten Nähcamp-Goodiebag).

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Es folgen noch eine Frau Nora mit langem Arm, diesmal aus schwarz-weißem Jersey, und ein Basic-Shirt Frau Karla (fritzi schnittreif) mit 3/4-Arm und pastelligem Muster. 

Normalerweise wird der Halsschnitt bei Frau Karla einfach umgenäht. Da der Jersey aber recht fein ist, habe ich mir zu diesem Schnittmuster einen Beleg gebastelt. Dafür habe ich die Rundung des üblichen Halsausschnittes für Vorder- und Rückenteil auf Papier übertragen, jeweils einen 5 cm breiten Abstand nach unten hin angesetzt und parallel zum Halsausschnitt verlaufend aufgezeichnet. Nach dem Zuschnitt habe ich Vorder- und Rückenteil des Belegs zum Ring geschlossen, die Außenkante mit der Overlock versäubert und den Beleg rechts auf rechts an das Shirt (mit geschlossenen Schulternähten) genäht. Den Beleg umklappen, bügeln und in der Schulternaht minimal feststeppen – wie bei Frau Nora.

Die Fotos sind wieder vor dem Spiegel im heimischen Wohnzimmer entstanden. Dann geht's auch einigermaßen ohne Fotograf. Die Augenringe gibt es gratis dazu. Oder denkt sie euch weg. Ich liebe sie alle! Also die Shirts, nicht die Augenringe.

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Ich lege euch wirklich ans Herz, selbst einmal an einem der Nähcamps teilzunehmen, egal ob ihr Nähanfänger seid oder eure Nähmaschine schon zum Inventar gehört. Auf der Webseite des Nähcamps, das durch die Jugendherbergen Nordwesten und Nina von Hedi näht organisiert wird, findet ihr alle Termine. Für 2018 sind sogar noch weitere Termine hinzugekommen, weil die Nachfrage so groß ist. Und das ist völlig berechtigt. Spaßfaktor hoch 10.

Kommt gut ins Wochenende, ihr Lieben!

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