Dienstag, 31. Oktober 2017

Bald geht's zum Nähcamp nach Neuharlingersiel

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Die Vorfreude ist riesig, denn Mitte November packe ich für ein Wochenende meine beiden Nähmaschinen, jede Menge Stoff, Nähzubehör und gute Laune ein und fahre wieder nach Neuharlingersiel zum Nähcamp von Nina/Hedi und dem DJH Nordwesten. Wuhuuu! 

Ich freue mich auf das Wiedersehen mit ganz vielen Mädels aus Ninas Probenähteam, viel Spaß und gute Gespräche, aber auch auf die Zeit, in Ruhe ein paar Teile für mich zu nähen. Wahrscheinlich wieder bis tief in die Nacht. Damit ich vorbereitet bin, habe ich schon mal ein bisschen bei Alles für Selbermacher geshoppt. Sind die Stoffe nicht schön? Unten habe ich euch mal notiert, welche Stoffe das genau sind.

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Aus dem Musselin wird, wie kann es beim derzeitigen Trend auch anders sein, ein Schal. Wenn ich noch eine passende Tassel- oder Pomponborte finde, dann hübsche ich das Tuch noch auf. Ich bin bei Schnickschnack ja immer ein bisschen wählerisch. 

Der Jersey in Lachsrosa mit den Dreiecken und auch der mit den schwarzen Wellen soll zu einer Frau Nora (Hedi) werden. Und aus dem rosafarbenen Jersey mit den Pinselstrichen wollte ich eine Frau Karla (fritzi/schittreif) nähen. Wahrscheinlich entscheide ich mich bis zum Nähcamp eh noch dreimal um. Wer die Wahl hat ... Was meint ihr?

Aus dem schwarzen Stoff mit den kleinen Dreiecken nähe ich ein Kleid und zwar Frau Fannie (fritzi/schnittreif), allerdings ohne Taschen und daher auch ohne die Teilung vorne.

Übrigens gibt es gerade bei Alles für Selbermacher genähte Überraschungsstoffbeutel gratis zur Bestellung dazu. Die hübschen Schwäne sind bei mir gelandet und begleiten mich demnächst beim Einkaufen. Oder zum Nähcamp. Oder wohin auch immer. 

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Wen treffe ich denn in Neuharlingersiel? Hier geht es zu meinem Blogpost über das Nähcamp 2016. Hach, sagte ich schon, dass ich mich riesig auf das Wochenende freue? 

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Dienstag, 24. Oktober 2017

Nähen ⎟ Shirt Frau Nora mal drei und Fotos vorm Spiegel

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"Ich habe zwei Kleiderschränke voll nichts anzuziehen". Irgendwie ist an dem Satz ja nach wie vor was wahres dran. Von Ninas Shirt Frau Nora kann man jedenfalls nicht genug im Schrank haben, wegen Überfüllung geschlossen hin oder her. Also habe ich mir drei weitere Shirts mit dem schönen U-Boot-Kragen genäht. Ich liebe diesen Schnitt!

Hier könnt ihr euch meine ersten drei Varianten von Frau Nora aus Hamburger Liebe Jacquard von Albstoffe und aus kuscheligem grauen Sweat anschauen. 

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Die drei "Neuen" sind schon im Dauereinsatz. Denn genäht habe ich die Frau Nora's schon vor einer ganzen Weile. Allerdings stehe ich immer wieder vor dem Problem, dass entweder der Fotograf fehlt oder die Zeit. Oder das Licht einfach nicht mitmacht. Lösung: sich selbst fotografieren. Aber wie? Mit Stativ und Zeit- oder Fernauslöser oder vor dem Spiegel? 

Ich habe am Wochenende einfach mal die Variante vor dem Spiegel ausprobiert, strubbelige Haare und Augenringe inklusive. Also Spiegel von der Wand im Flur abgenommen und im Wohnzimmer aufgestellt. Gar nicht so leicht wie gedacht: wackelige Hand, komischer Gesichtsausdruck, Unschärfe, Kamera auf Dauer zu schwer für den rechten Arm. Was soll ich sagen? Et lief. Nicht. Jedenfalls nicht sofort.

Ein paar brauchbare Fotos sind dann aber nach einiger Zeit doch noch entstanden. Achtung: Ihr bekommt hier die ungeschönte Wahrheit. Ich mag diese Art der Bilder, glaube ich, lieber als vor dem Stativ zu posieren und mit Zeit- oder Fernauslöser zu arbeiten. Wird man fotografiert, ist das natürlich die beste Variante, allerdings für mich zur Zeit auch die mit der geringsten Spontaneität. Irgendwas fehlt halt immer.  

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Vernäht habe ich (von oben nach unten): 
- blau-grauen Sweat Ubud Charms aus der tollen Ikat Festival Kollektion von Jolijou für Swafing
- super weichen meergrünen Baumwolljersey Giulia von Swafing und 
- noch einmal grauen Sweat (aus dem Stoffladen meines Vertrauens). 
Von letzterem hatte ich nämlich noch ausreichend viel übrig, habe allerdings den Beleg aus dem blauen Knit Knit von Hamburger Liebe/Albstoffe genäht. Den sieht man nur leider nicht auf den Bildern. Ich sage nur Fotos vorm Spiegel, ne? 

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Dienstag, 17. Oktober 2017

DIY ⎟ Bilderrahmen aus MDF-Platten gestalten

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Erinnerungen, lustige oder romantische Momente, Schnappschüsse aus dem Urlaub oder die schönsten Landschaften und Sehenswürdigkeiten – um die schönsten Fotos in Szene zu setzen, gibt es unzählige Möglichkeiten. Heute zeige ich euch eine hübsche Idee für selbstgemachte Bilderrahmen, die eigentlich gar keine echten Rahmen sind. Norderney und Hamburg sind, das wisst ihr ja, zwei meiner liebsten Reiseziele. Also habe ich ein paar meiner Lieblingsbilder neu "gerahmt".

Material: 
- MDF-Platten 2,5 cm dick in Wunschgröße (hier 12 x 17 cm und 12 x 12 cm)
- Acrylfarben
- Tafellack transparent
- Pinsel oder kleine Farbrolle aus Schaumstoff
- Kreidemarker oder normale Tafelkreide

Die MDF-Platten könnt ihr euch im Baumarkt gleich in eurer Wunschgröße zuschneiden lassen. Achtet darauf, dass ihr Platten mit ausreichender Tiefe/Dicke wählt (bei mir 2,2, cm), damit die Bilderrahmen später von allein stehen können. 

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Als erstes bemalt ihr die Platten mit Acrylfarbe. Für einen gleichmäßigen Farbauftrag eignet sich auch super eine kleine Schaumstoffrolle. Einfach ausprobieren. Lasst die Farbe gut durchtrocknen. Danach bekommen die MDF-Platten noch eine Schicht Tafellack und ihr lasst sie wieder gut trocknen (achtet hier auf die Hinweise des Herstellers, ab wann der Tafellack beschreibbar ist). 

Nun werden die Fotos mit tesa TACK Klebepads auf den Fotoplatten befestigt. Da hat man jetzt die Qual der Wahl, denn es gibt transparente Klebepads und farbige in Pink oder Blau. Die transparenten Klebepads werden hinter das Foto geklebt, in alle vier Ecken, das Foto dann auf der Platte platziert und angedrückt. tesa TACK Klebepads sind nämlich doppelseitig haftend, von glatten Flächen spurlos wieder ablösbar und wiederverwendbar. Praktisch, oder? Da kann man seine Erinnerungsfotos auch bei Zeiten einfach mal austauschen oder Bilder passend zur Jahreszeit dekorieren. 

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Ist das Foto auf der MDF-Platte befestigt, kommen Kreidemarker oder Tafelkreide zum Einsatz. Damit habe ich um das Foto herum einen Rahmen gemalt, der ganz unterschiedlich aussehen kann. Mit Fluchtpunkt verleihen die Linien Tiefe und wirken fast wie ein echter Bilderrahmen. Das Dünengras-Motiv habe ich zum Beispiel einfach mit ein paar gemalten Grashalmen erweitert. Oder wie wäre es mit einer Laubgirlande im Herbst oder mit Tannenzweigen zur Weihnachtszeit? Ach, es müssen ja nicht nur Fotos sein, die hübsch gerahmt Schreibtisch oder Sideboard verschönern. Auch coole Postkarten lassen sich so dekorieren. Mit einem feuchten Tuch können die Kreidestriche nämlich einfach wieder weggewischt und ein neuer Rahmen gestaltet werden. 

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Die bunten Klebepads in Pink und Blau sind ebenfalls doppelseitig haftend und es gibt sie in drei Formen: Kreis, Quadrat und Blumenform. Sehr cool, denn so lassen sie sich dekorativ über oder unter dem Foto befestigen, also sichtbar oder unsichtbar. Ich fand die blauen, runden Klebepads für das Hamburg-Liebe-Foto ganz hübsch. 

Mit den tesa TACK Klebepads könnt ihr übrigens nicht nur Fotos befestigen wie hier auf den Fotoplatten, sondern auch Postkarten und Poster direkt aufhängen. Für großformatige Papiere wie Wandplaner oder Posterkalender gibt es die transparenten Klebepads XL. Sie sind ebenfalls spurlos ablösbar von festen Untergründen. Die perfekte Alternative zu Reißzwecken, die ja immer unschöne Löcher in den Wänden hinterlassen. 

Und jetzt ran an die MDF-Platten und viel Spaß beim Malen und Kleben.

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Montag, 9. Oktober 2017

Von der Giraffe zum Bootsverdeck

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Jeder fängt ja mal klein an, ne? Als ich 2010 mit dem Nähen begann, war mein erstes echtes Nähwerk eine langbeinige Giraffe für meinen kleinen Neffen, der zu dem Zeitpunkt noch gar nicht geschlüpft war. Für mich eine echte Herausforderung, hatte ich doch null Komma null Ahnung, wie man eine Nähmaschine bedient, geschweige denn wie man geradeaus näht. Wie das dann doch geklappt hat und wie ich zu meinem inzwischen liebsten Hobby gekommen bin, könnt ihr in dem kleinen Rückblick "Wie ich zum Nähen kam" nachlesen.

Neben vielen verschiedenen Wohnaccessoires, Kosmetiktäschchen und Reiseetuis für mein Label binedoro und den dazugehörigen Online-Shop habe ich so einige Shirts, Kleider oder Pullover für mich genäht. Eine zeitlang recht farbenfroh und bunt gemustert, dann eher in gedeckten Farben und mit dezenten Mustern, was sich bis heute durchgesetzt hat. Bei Schals & Co. darf es aber auch gern mal bunt mit Bommeln und Quastenborte sein. Aktueller Gruppenzwang und so. 

Mit dem Nähen und dem Bloggen darüber kam dann die Aufnahme in das Probenähteam von Nina/Hedi, die tolle einfache Schnitte für Damen- und Mädchenkleidung entwirft, und in das von Stoffdesignerin Andrea/jolijou. Und weil das Nähen in der Gruppe ja noch viel mehr Spaß macht, folgten Kreativwochenenden mit Freundinnen und die Teilnahme an der ersten Ausgabe des Nähcamps, das Nina zusammen mit dem DJH organisiert. Ich freue mich übrigens schon riesig auf ein Revival im November in Neuharlingersiel, bei dem ich viele der Mädels endlich mal wieder sehe.

Der September hatte ein ganz besonderes Nähprojekt im Gepäck. Habt ihr schon einmal ein Bootsverdeck repariert? Nein? Ich jetzt schon. Und meine Nähmaschine auch. Ein paar graue Haare gab es übrigens gratis dazu. Neben geraden Nähten durch mehrere Lagen war die größte Herausforderung, ein neues Moskitonetz samt Klettverschluss an ein Fensterteil des Verdecks zu nähen und auch an der Gegenseite am Fenster den Klettverschluss zu erneuern. Das heißt im Klartext: Nähmaschine mit aufs Boot, Verdeck abnehmen und so zusammenlegen, dass die dicke Fensterfolie möglichst nicht knickt, das ganze Verdeckteil aber dennoch unter dem Nähfuß gedreht werden kann. Puh. Gar nicht so einfach, aber das alles von Hand zu nähen wäre erst recht nicht möglich gewesen. Mit Teamwork und ein paar extra Streicheleinheiten fürs Nähmaschinchen hat's geklappt und der Freund ist happy. Was will man mehr? 

Habe ich komplizierte Schnittmuster bisher eher gemieden, dürfte mich jetzt so schnell nichts mehr aus der Fassung bringen. Das nächste Nähprojekt darf also kommen. Mit oder ohne Fensterfolie.

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