Sonntag, 13. Mai 2018

Kleines Balkon-Makeover mit Klebeschrauben von tesa

Werbung für tesa


Es ist jedes Jahr das gleiche: Ich verpasse meinem Balkon ein kleines Makeover. Damit meine ich nicht, dass ich neue Blumen pflanze. Das mache ich natürlich auch, aber ich stelle auch immer die Balkonmöbel etwas um, ordne die Pflanztöpfe anders an, überlege mir eine neue Deko. Nicht, dass ihr denkt, ich habe hier eine pompöse Dachterrasse. Es handelt sich lediglich um so ca. 6 qm, aber ausreichend, um einen lauen Sommerabend nach der Arbeit unter freiem Himmel zu verbringen.

In diesem Jahr wollte ich gern ein Blumengitter an die Hauswand hängen, das ich mit ein paar bunten Sommerblumen gestalten kann, und meine neue Lichterkette mit "Glühbirnen" sollte auch einen Platz bekommen. Ich habe dann einfach mal alles kombiniert.


Wer ungern Löcher in Wände bohrt, so wie ich, der bedient sich einfach der Klebeschrauben von tesa. Dann kann die Bohrmaschine nämlich im Keller bleiben. Ich habe mich für eine runde Variante entschieden, die für Mauerwerk und Stein, also für feste, rauhe Untergründe konzipiert und je Schraube mit bis zu 5 kg belastbar ist. Die Montage der Klebeschrauben ist ganz simpel, die Klebemasse braucht aber 24 Stunden zum Durchhärten, das sollte man beachten. Mein Aktionismus wurde beim Lesen der Montageanleitung dann mal eben kurzzeitig gestoppt, so konnte ich aber in der Zwischenzeit schon die Blümchen einpflanzen.




Für mehr Stabilität des Blumengitters habe ich je Schraube eine Unterlegscheibe eingesetzt. Das Gitter selbst hat ja schon eine gewisse Tiefe und liegt in meinem Fall quasi nur auf den Schrauben auf. Die Unterlegscheibe stoppt zusammen mit der Mutter ein Verrutschen. 

Damit ich für die Lichterkette mehr Möglichkeiten zum Aufhängen habe und hier immer ausreichend Treibholz zur Verfügung steht (ich habe da ja so einen Faible und bringe aus jedem Nordsee-Urlaub ein paar Stücke mit), habe ich oben an das Pflanzengitter zwei Äste gebunden. Die verdecken jetzt zudem die Klebeschrauben, wobei das gar nicht hätte sein müssen. Die Schrauben sind ganz schlicht und für meinen Geschmack auch sichtbar einzusetzen. 





 


Über ein Rohr an der Hauswand entlang über das Treibholz und das Blumengitter habe ich dann nach ein paar Anläufen die Lichterkette drapiert. Die ist zwar für draußen geeignet, ist aber batteriebetrieben und je nach Wetterbericht hole ich sie dann doch lieber in die Wohnung. Heißt, ich muss sie leicht wegnehmen und wieder aufhängen können. 

Ein paar Sommerblumen, denen pralle Sonne nichts anhaben kann, habe ich dann in Pflanztöpfe mit Haken oder Aufhängung an dem Holzgitter platziert. Und fertig ist das kleine Balkon-Makeover. Jetzt darf ich nur das Gießen nicht vergessen.




Hier könnt ihr übrigens schon einen Blick darauf erhaschen, wie gemütlich meine neue Deko wirkt, wenn die Dämmerung eintritt. Hach, ich freue mich schon auf laue Sommerabende auf Balkonien, einem kühlen Drink, den Liebsten an meiner Seite oder die Mädels zum Quatschen da. Also ich bin bereit für den Sommer (der sich ja in den letzten Tagen durchaus schon gezeigt hat). Ihr auch?




Neue Herausforderung: Ich will den Sportbootführerschein machen

Mit neuen Herausforderungen verhält es sich ja öfter mal so wie mit guten Vorsätzen. Man setzt sich etwas in den Kopf, will es unbedingt durchziehen, und dann kommt es doch anders als gedacht. Warum auch immer: äußere Umstände, auf die man wenig oder keinen Einfluss hat, oder der innere Schweinehund, der lachend im Kreis tanzt, weil er es mal wieder geschafft hat. 

So verhielt es sich leider auch mit meinem Plan, dieses Jahr im März meinen ersten Halbmarathon zu laufen. Ich war gut im Training, ab vergangenen November musste ich dann aber wegen Schmerzen und des Verdachts auf einen Belastungsbruch im Fuß, der sich zum Glück nicht bestätigte, einige Wochen pausieren. Anfang des Jahres legte mich dann noch eine dicke Erkältung lahm und der Trainingsrückstand war riesig. Also entschieden: neuer Versuch im nächsten Jahr. 

Ich glaube, ich hatte hier gar nichts von meinem Vorhaben erzählt, oder doch? Ob ich so eine Vorahnung hatte? Von meiner neuen Herausforderung möchte ich euch aber jetzt erzählen. Ich will den Sportbootführerschein machen. Yes! Und ich bin mir sicher, dass ich der Herausforderung gewachsen bin.
 
binedoro Blog, Motorboot, Hafen, Rhein, Yachthafen, Sportbootführerschein
 
Was völlig anderes – hatte ich doch bis letzten Sommer so gar nichts mit Motorbooten und Wassersport zu tun. Inzwischen aber schon und ich merke, wie viel Spaß es macht. So viel Spaß, dass ich mich auf das Abenteuer einlasse und die Sportbootführerscheine See und Binnen unter Motor mache. 

Was das heißt? Ich beschäftige mich mit dem Thema Navigation, darunter fallen zum Beispiel Seekarten, Betonnungssysteme, Leuchtfeuer, Kompass, Kurs und Peilung, lerne Gesetze aus dem Seerecht, setze mich mit der praktischen Schiffsführung auseinander (Manöver, anlegen, ankern, Knoten etc.) und erfahre Wichtiges aus dem Bereich Wetterkunde. 

Und wenn das alles sitzt und ich die beiden Scheine in der Tasche habe – ja, ich gehe aufs Ganze und möchte gleich beide machen, also für See und für Binnen –, dann darf ich Motorboote bis 15 m Länge auf See und in Binnengewässern fahren. Ich kann euch sagen, mir geht jetzt schon die Pumpe.

Ich habe hin und her überlegt, ob ich das Thema hier auf dem Blog veröffentliche. Was ist, wenn ich scheitern sollte? Passt das Thema überhaupt hier her? Interessiert meine Leser, also euch, das eigentlich? Fragen, die ich mir schon länger gestellt habe. Mit dem Ergebnis, dass ich euch jetzt eben davon berichten möchte. Egal, ob ich in einigen Wochen mit dem Sportbootführerschein in der Tasche herumlaufe oder nicht. Ob Wassersport zum Blog passt? Auf den ersten Blick nicht, aber das Thema gehört zu mir und macht mir Spaß. Mein Blog, meine Party – also los! Wie eure Resonanz ist? Das werde ich ja dann erfahren und bin schon ganz gespannt. Vielleicht ist ja auch eine(r) von euch mit Motorboot auf dem Wasser unterwegs.

Habt's schön! Und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.

Freitag, 4. Mai 2018

DIY-Workshop: Lettering auf Papier, Glas, Porzellan und Baumwollstoff mit edding

Werbung/Kooperation: Die Stifte wurden mir von edding zur Verfügung gestellt.

Nach ein paar freien Tagen, die ich im Süden Deutschlands bei herrlichem Sonnenschein verbracht habe, kann ich euch heute endlich einige Projekte zeigen, die beim DIY-Workshop mit edding Produkten entstanden sind. Wir konnten mit einer großen Auswahl an Stiften schreiben, malen und verzieren und das zum Beispiel auf Papier und Karton, Glas und Baumwollstoff. Unsere DIY-Herzen schlugen höher, das könnt ihr euch sicher vorstellen.

binedoro Blog, DIY, DIY-Workshop, Typografie, handlettering, brushlettering

binedoro Blog, DIY, DIY-Workshop, Typografie, handlettering, brushlettering

Die Colour Happy Box von edding, mit der wir u. a. kreativ werden durften, enthält insgesamt 70 Produkte, darunter jede Menge Colourpens und Brushpens in so vielen tollen Farben, dazu noch ein Brushpen Colour Mixer, Fineliner und Gelroller, ein Profipen und ein Pastel Pen soft white für Akzente in Pastell. Erstmal kommt man aus dem Staunen kaum heraus und dann soll man sich noch für Farben entscheiden?! Einfach einmal alles, bitte. 

Das Poster oben habe ich mit den edding Brushpens und Colourpens gestaltet, verwendet habe ich dafür ein weißes und glattes 120 g/qm Papier. Darauf lassen sich gerade die Auf- und Abstriche mit der Pinselspitze der Brushpens gut umsetzen. Je glatter das Papier, umso weniger fransen die Stifte aus.

binedoro Blog, DIY, DIY-Workshop, Typografie, handlettering, brushlettering

Neben der Happy Colour Box konnten wir auch Textilstifte in zwei unterschidlichen Stärken ausprobieren. Ich hatte der Einfachheit halber vor dem Kreativtag schon ein paar Stoffposter vorbereitet. So konnten wir direkt loslegen. 

Für die Stoffposter schneidet ihr einfach weißen oder hellen Baumwollstoff in Wunschgröße plus 1 cm Nahtzugabe rechts und links sowie 2 cm oben und unten zu. Die Nahtzugabe der langen Seiten umbügeln und absteppen, dann oben und unten die Nahtzugabe umbügeln und mit etwas mehr Abstand abnähen, sodass jeweils ein Tunnel für ein Rundholz entsteht. Das untere Rundholz kann man auch weglassen, ganz wie man mag. An die obere Stange wird dann einfach noch eine Kordel oder Jerseygarn zum Aufhängen geknotet.

binedoro Blog, DIY, DIY-Workshop, Typografie, handlettering, brushlettering

Mein Lettering habe ich vorher ganz dünn mit Bleistift vorgschrieben und dann mit den Textilmarkern übermalt. Die Farben decken super. Wenn ihr eine Textvorlage als Ausdruck habt, könnt ihr die bei dünnen Stoffen auch darunterlegen, sie schimmert dann durch den Baumwollstoff und lässt ich nachmalen.

Die breiten "Abstriche" der Buchstaben sind hier gemalt, das heißt, die Textilmarker sind keine Brushpens mit Pinselspitze. Da sich die Farbe aber super leicht auftragen lässt, lassen sich ganz verschiedene Schriftstile auf Stoff gestalten. 

binedoro Blog, DIY, DIY-Workshop, Typografie, handlettering, brushlettering

binedoro Blog, DIY, DIY-Workshop, Typografie, handlettering, brushlettering

binedoro Blog, DIY, DIY-Workshop, Typografie, handlettering, brushlettering

Auch Marker für Glas und Metall kamen zum Einsatz und wir haben kleine Blumenvasen aus ausrangierten Marmeladen- und Pesto-Gläsern gezaubert. Pssst, die Stifte gibt es auch in ganz schönen Metallic-Farben für ein wenig Glitzer.

binedoro Blog, DIY, DIY-Workshop, Typografie, handlettering, brushlettering

binedoro Blog, DIY, DIY-Workshop, Typografie, handlettering, brushlettering

Und hier kommen noch ein paar Ergebnisse der anderen Mädels:

binedoro Blog, DIY, DIY-Workshop, Typografie, handlettering, brushlettering

Kim hat zum Beispiel ein tolles Poster mit dem goldfarbenen edding für Terrakotta, Holz und Karton gestaltet und kleine Etiketten beschrieben. Und Janine hat sich u. a. auf Porzellan und Glas ausgetobt und ein Stoffposter bemalt. 

Unser Fazit: Das müssen wir unbedingt wiederholen, denn so ein Tag ist eindeutig zu schnell vorbei.

binedoro Blog, DIY, DIY-Workshop, Typografie, handlettering, brushlettering

-->