Montag, 11. Dezember 2017

Nähen ⎟ Eine neue Kladde aus SnapPap für Taschenkalender, Notizblock und Co. (Tutorial)

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Immer mal was Neues! Meine Kladde für unterwegs (von mir auch Ideensammler genannt) aus hellbraunem SnapPap hält eigentlich noch immer und der Aufdruck mit Stoffmalfarbe ist auch nach, ich glaube, zwei Jahren noch immer unversehrt. Allerdings hat mein Kalender mit grünem Einband, der immer zusammen der Kladde in meiner Handtasche herumfliegt, seine farbigen Spuren hinterlassen. Das bleibt nicht aus, hübsch ist aber anders. Für 2018 wollte ich daher dann doch eine schöne neue Hülle für Notizblock, Ideenheft und Stifte haben und ein kleiner Taschenkalender sollte darin auch noch seinen Platz finden. 

Und da ich ja wahrscheinlich nicht die einzige bin, die gut sortiert und vorbereitet (haha!) ins neue Jahr starten möchte, verrate ich euch einfach mal die Maße meiner SnapPap-Kladde und wie ich sie genäht habe. Ganz einfach, versprochen!

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Die Kladde hat ein Endmaß von ca. 16,5 cm Breite und 18,5 cm Höhe. Da passen locker DIN A6 Heft, Block und ein Kalender hinein. Dafür benötigt ihr SnapPap in eurer Wunschfarbe im Format 33 cm x 35 cm (Breite x Höhe). Ich habe das Material vorab nicht weiter behandelt, nicht bedruckt, nicht angefeuchtet und geknautscht. Nix. Aber das könnt ihr natürlich machen, wie ihr möchtet. 

Legt das Stück SnapPap vor euch hin und klappt von der Höhe 14 cm von unten hoch für die Einschubfächer und 2,5 cm von oben nach unten für mehr Stabilität. Die Falzkanten bügeln. Jetzt greift ihr zur Lochzange und bereitet den Verschluss vor. Dafür stanzt ihr in die rechte Seite (die spätere Rückseite) zwei Löcher untereinander: einmal von oben ab der Falzkante 3,5 cm und einmal von unten ab der Falzkante 8 cm. 

Jetzt näht ihr mit einem Zickzackstich einmal außen herum. Damit werden die seitlichen Öffnungen geschlossen und die Falzkanten verstärkt. Ich finde, dass das türkisfarbene Garn einen tollen Kontrast bildet zu dem dunkelbraunen SnapPap. Außerdem passt es super zum 2018er Kalender. Und zum Fineliner und überhaupt erinnert es mich ans Meer. Ach, Meerweh ...

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Im nächsten Schritt, dann ist die Kladde auch schon fast fertig, werden die Einteilungen abgenäht. Dazu von oben nach unten mit einem Geradstich nähen, wie auf dem Bild unten zu sehen, der Abstand beträgt von links außen und rechts außen jeweils 14 cm. Damit erhaltet ihr in der Mitte eine Tasche für Stifte mit 5 cm Breite.

Zum Schluss fädelt ihr noch von außen nach innen und wieder nach außen ein Stück Rundgummi durch die zuvor gestanzten Löcher, verknotet die Enden, klappt die Kladde zu und zieht die Gummischlaufe als Verschluss drüber. Fertig! 

Ganz simpel, robust und mein ständiger Begleiter im nächsten Jahr. Naja, eigentlich schon jetzt, denn die Mappe ist bereits im Einsatz. Also los, mit einem neuen Begleiter für Notizblock & Co. und gut vorbereitet ins neue Jahr starten. Bestimmt auch ein tolles Geschenk zu Weihnachten. Ein wenig Zeit ist ja noch.

Viel Spaß beim Nähen!

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Freitag, 8. Dezember 2017

Rezept ⎟ Knackige Erdnuss-Cookies mit einem Hauch Salz und Schokolade

binedoro Blog, Knackige Erdnuss-Cookies mit einem Hauch Schokolade, backen, Rezept 

Ich erinnere mich noch an diverse Urlaube in Holland, wo es im Hotel zum Frühstück neben Marmelade auch immer diese kleinen Töpfchen mit Erdnussbutter gab. Das war nie meins und auch heute kann ich auf Erdnussbutter als Brotaufstrich gut verzichten. Da esse ich viel lieber Marmelade (oder Nutella). Wie seht ihr das? Gehört ihr zum Team Erdnussbutter auf Brot?

Allerdings finde ich, dass sich Erdnussbutter sehr gut in Gebäck macht, zum Beispiel anstatt normaler Butter. Und so gibt es heute für euch ein Rezept für knackige Erdnuss-Cookies mit einem Hauch Salz und Schoko-Kuvertüre (es darf auch gern ein wenig mehr sein). Das ist ein Mix aus einem alten Rezept, das ich handgeschrieben in meinem Rezepteordner gefunden habe und dem aus der aktuellen Living at Home.

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Für 24 knackige Erdnuss-Cookies werden 60g creamy Erdnussbutter, 60g crunchy Erdnussbutter, 100g Zucker, 100g weiche Butter und 1 Tütchen Bourbon-Vanillezucker verrührt. Danach 1 Ei gut unterrühren. 220g Mehl mit 2 TL Backpulver mischen und nach und nach unter die Butter-Zucker-Mischung rühren. Ist der Teig nicht geschmeidig genug, gebt 1 kleinen Schuss Milch hinzu. 70g Erdnüsse (geröstet und gesalzen) hacken. Aus dem Teig 24 Kugeln formen, in den gehackten Erdnüssen wälzen und auf einem Backblech mit Backpapier etwas flach drücken. Die Erdnussstückchen noch etwas in die Cookies drücken, damit sie sich nach dem Backen nicht lösen. Nun können die Cookies bei 180 Grad für ca. 20 Minuten in den Backofen. 100g Zartbitter-Kuvertüre überm Wasserbad schmelzen und die Erdnuss-Kekse nach dem Abkühlen damit besprenkeln, beklecksen, verzieren ... ganz nach Geschmack.

Lecker! Und schon verschenkt als ein Teil meines Wichtelgeschenks an eine Kollegin. Unser Thema in diesem Jahr: irgendetwas, das man verbrauchen kann. Das kann Leckeres aus der Küche sein oder ein Spülmittel in toller Verpackung oder eine schöne Creme. Ich muss dazu sagen, wir haben diesmal Namen gezogen, konnten uns also gezielt etwas überlegen. Mein kleines kulinarisches Potpurri kam auf jeden Fall gut an.

Fröhliches Backen, ihr Lieben!

binedoro Blog, Knackige Erdnuss-Cookies mit einem Hauch Schokolade, backen, Rezept

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Freitag, 1. Dezember 2017

Spaß hoch 10: das #naehcamp 2017

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Hach, was war das wieder schön! Kaum zu glauben, dass das Nähcamp-Wochenende von und mit Nina im DJH Resort in Neuharlingersiel schon wieder zwei Wochen her ist. So viele tolle Mädels mit dem gleichen Hobby auf einem Haufen. Es wurde wieder bis tief in die Nächte genäht, geschnackt, gelacht, gefachsimpelt (und gegessen). Genau so soll es sein. 

Es gab ja einen kleinen Plan, was ich denn nähen wollte, und hatte auch schon die gewünschten Projekte zugeschnitten. Und weil ja einfach so viel Zeit für das liebste Hobby war, lief ein Teil nach dem nächsten durch die Nähmaschine. Ich habe wirklich alles genäht! Und noch ein Weihnachtsgeschenk, das sich letztlich doch etwas aufwendiger gestaltet hatte als zuvor gedacht. Aber ich hatte ja Zeit ...

Hier kommt jetzt auf jeden Fall eine Bilderflut der drei Shirts, die ich für mich genäht habe (das neue Kleid zeige ich euch demnächst und das Weihnachtsgeschenk nach Weihnachten). Den Anfang macht eine Frau Nora (Hedi näht) mit langen Ärmeln aus – ganz untypisch für mich – lachsfarbenem Jersey mit grauen Dreiecken. Übrigens sind alle hier vernähten Stoffe von Alles für Selbermacher (die aufgenähten Labels ebenfalls, diese habe ich aber nicht gekauft, die waren in unserer prallgefüllten Nähcamp-Goodiebag).

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Es folgen noch eine Frau Nora mit langem Arm, diesmal aus schwarz-weißem Jersey, und ein Basic-Shirt Frau Karla (fritzi schnittreif) mit 3/4-Arm und pastelligem Muster. 

Normalerweise wird der Halsschnitt bei Frau Karla einfach umgenäht. Da der Jersey aber recht fein ist, habe ich mir zu diesem Schnittmuster einen Beleg gebastelt. Dafür habe ich die Rundung des üblichen Halsausschnittes für Vorder- und Rückenteil auf Papier übertragen, jeweils einen 5 cm breiten Abstand nach unten hin angesetzt und parallel zum Halsausschnitt verlaufend aufgezeichnet. Nach dem Zuschnitt habe ich Vorder- und Rückenteil des Belegs zum Ring geschlossen, die Außenkante mit der Overlock versäubert und den Beleg rechts auf rechts an das Shirt (mit geschlossenen Schulternähten) genäht. Den Beleg umklappen, bügeln und in der Schulternaht minimal feststeppen – wie bei Frau Nora.

Die Fotos sind wieder vor dem Spiegel im heimischen Wohnzimmer entstanden. Dann geht's auch einigermaßen ohne Fotograf. Die Augenringe gibt es gratis dazu. Oder denkt sie euch weg. Ich liebe sie alle! Also die Shirts, nicht die Augenringe.

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Ich lege euch wirklich ans Herz, selbst einmal an einem der Nähcamps teilzunehmen, egal ob ihr Nähanfänger seid oder eure Nähmaschine schon zum Inventar gehört. Auf der Webseite des Nähcamps, das durch die Jugendherbergen Nordwesten und Nina von Hedi näht organisiert wird, findet ihr alle Termine. Für 2018 sind sogar noch weitere Termine hinzugekommen, weil die Nachfrage so groß ist. Und das ist völlig berechtigt. Spaßfaktor hoch 10.

Kommt gut ins Wochenende, ihr Lieben!

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