Sonntag, 15. Januar 2017

DIY ⎟ Ein Mini-Regal für neuen Lesestoff

binedoro Blog, DIY, Regal, Holzregal, Tesa, Klebenagel

Ich lese gern und habe früher ein Buch nach dem anderen verschlungen. Seit ein paar Jahren ist das anders. Ich lese noch immer gern, aber für meinen Geschmack viel zu wenig. Also Krimis, Romane, Thriller. Bin ich in einem Buchladen und habe ein wenig Zeit zum Stöbern, nehme ich auch schon mal drei Bücher auf einmal mit nach Hause, oft mit der Frage im Hinterkopf, wann ich sie wohl lesen werde. 

Um Weihnachten herum fielen mir beim Aufräumen tatsächlich drei noch jungfräuliche Bücher in die Hände, eines davon im September von Norderney mitgebracht. Im vollen Bücherregal im Wohnzimmer gehen sie also unter, wenn ich sie nicht direkt lese oder sie nicht dort unterbringe, wo ich öfter an sie erinnert werde. Im Schlafzimmer am Bett. Denn wenn, dann lese ich abends vorm Einschlafen. 

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Da kam mir das kleine Holzregal mit den Gurtbändern doch gerade recht, das seit der Blogst Konferenz im November auf seinen Einsatz wartet. Als ein Sponsor der Konferenz hatte Tesa einen DIY-Stand aufgebaut, an dem wir in den Pausen kreativ werden konnten. Ihr fragt euch, was Tesa mit einem Regal zu tun hat? Ganz simpel: Es gibt von Tesa Klebenägel. Das ist eine Kunststoffkonstruktion, die mit Klebestreifen an die Wand angebracht wird. Die gibt es sowohl für glatte Flächen wie zum Beispiel Fliesen als auch für rauen Untergrund wie Tapete oder Putz. Am Tesa-Stand konnten wir schmale Holzbretter bemalen und bekamen dazu zwei breite Gurtbänder, die mit großen Ösen jeweils zu Schlaufen zusammengehalten wurden, und eine Packung Klebenägel. Also alle Bestandteile für ein cooles Regal. 

Mein Regal hängt nun an der Raufasertapete neben meinem Bett und wird künftig ungelesene Bücher beherbergen. Jeder Klebenagel ist mit 1 kg belastbar, das Regal darf also insgesamt 2 kg schwer werden (es gibt da auch noch weitere Varianten). Die Klebenägel sind übrigens auch in kleinen Schritten höhenverstellbar, was ich - trotz Einsatz der Wasserwaage - sehr praktisch fand. Sollte ich das Regal irgendwann nicht mehr haben wollen, sind die Klebenägel rückstandslos wieder ablösbar. 

Dekoriert mit ein wenig Grün und einer hübschen Postkarte macht sich der Insel-Krimi doch gleich noch besser neben meinem Bett. So sollte es klappen mit der Lesezeit, auch wenn es abends nur ein paar Seiten sind. 

binedoro Blog, DIY, Regal, Holzregal, Tesa, Klebenagel

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"Norderney-Rache" von Manfred Reuter ist, glaube ich, das erste Buch, bei dem ich den Ort des Geschehens wirklich kenne. Das ist spannend, wenn man sich beim Lesen bekannte Straßenzüge und Plätze ins Gedächtnis ruft. Aus der Reihe werde ich auf jeden Fall noch weitere Bücher lesen. Inzwischen liegt hier schon das nächste Buch bereit: "Sag, dass du mich liebst" von Joy Fielding. 

Nehmt ihr euch bewusst Zeit zum Lesen? Was lest ihr gern oder derzeit? Schreibt mir eure Buchempfehlungen gern in die Kommentare. Ich habe jetzt ein Regal, das gefüllt werden möchte. 

Sonntag, 8. Januar 2017

Mit Leichtigkeit und Schwung ins neue Jahr und eine Limited Edition

Gute Vorsätze für das neue Jahr? Irgendwie sind es doch oft die gleichen Dinge, die man sich auferlegt, dazu auch noch sehr allgemeine Punkte, an die man sowieso ab und an denken sollte. Gesünder essen, mehr Sport treiben, auch mal Fünfe gerade sein lassen. Mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen und öfter Dinge tun, die einem Spaß machen. Ordnung halten und Struktur in den Alltag bringen. Alles Punkte, die eh schon irgendwo im Hinterstübchen schlummern. Pünktlich zum Jahreswechsel kommen sie dann an die Oberfläche und machen sich in unseren Köpfen breit. Und viele Vorsätze sind im April schon wieder vergessen.

Ich habe mir diesmal keine Gedanken zu guten Vorsätzen für 2017 gemacht, geschweige denn eine Liste geschrieben, was ich dieses Jahr so alles in die Tat umsetzen möchte. Vielmehr möchte ich mich mit den Dingen beschäftigen, die aktuell wichtig für mich sind. Wieder mehr Sport treiben, zum Beispiel. Okay, das könnte ein guter Vorsatz sein, Sport hat aber immer schon einen Platz in meinem Leben. Gesundheitlich bedingt habe ich eine zeitlang pausiert und starte jetzt langsam wieder. Vielleicht möchte sich meine Wirbelsäule an dieser Stelle den Vorsatz auf die Fahne schreiben, wieder wie gewohnt zu funktionieren. 

binedoro Blog, Täschchen nähen, Papierboot aus SnapPap

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Was ich allerdings für mich wichtig finde, ist aufgeräumt in ein neues Jahr zu starten. Wie immer war die Weihnachtsdeko recht schnell wieder in Kisten verstaut und die ersten Tulpen bringen jetzt etwas Frische und Frühling in die Wohnung. Aufräumen sorgt für Leichtigkeit und Schwung und macht auf eigene Art und Weise einen freien Kopf, wenn ich gerade schon nicht laufen gehen darf. 

Schon vor Weihnachten habe ich festgestellt, wie viele SnapPap-Reste sich mit der Zeit angesammelt haben. Während des Aufräumens fanden sich dann auch noch einige zugeschnittene Täschchen, die ich mal aus einem Reststück vorbereitet hatte. Kurzerhand waren kleine Papierboote ausgeschnitten und auf die Schnitteile der Täschchen genäht. Maritime Resteverwertung sozusagen. So entstand zwischen den Feiertagen eine kleine Limited Edition, bestehend aus Täschchen mit Papierboot und immer anders farbigen Reißverschlüssen. Eines war aufgrund meiner Instagram Story während des Nähens schon verkauft, die anderen findet ihr im binedoro Shop. Ich mag die Farbkombination aus Anthrazit und Packpapierbraun sehr gern und den Materialmix sowieso. 

binedoro Blog, Täschchen nähen, Papierboot aus SnapPap

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Übrigens hatte ich auf Pinterest gesehen, dass sich auch Labels super aus SnapPap herstellen lassen. Die Idee habe ich hier gleich einmal aufgegriffen, da sie so schön zu den Booten passen. Für die Labels kam mein kleiner Logo-Stempel zum Einsatz. SnapPap mit Stempelfarbe bedrucken und anschließend in gewünschter Größe ausschneiden, falten, damit es doppelt liegt, und beim Schließen der Täschchenseite einnähen. 

Ein paar Ideen für SnapPap-Reste habe ich noch. Die zeige ich euch dann demnächst. 
Habt einen schönen Sonntag!


Samstag, 31. Dezember 2016

Allein auf Norderney, ein großes Dankeschön und auf ein schönes 2017

binedoro Blog, Norderney, Urlaub, Meer, Nordsee, Strand, Düne, Möven

Ich mag die Nordsee. Den rauen Wind, die salzige Luft, die weite Sicht und den täglichen Blick aufs Meer. Das wisst ihr. Und ich mag es, das alles allein zu erleben. Das ist neu. 

Im September war ich ein paar Tage allein auf Norderney. Das war so geplant und es war großartig, so viel vorweg. Im Gepäck hatte ich unter anderem meine Laufschuhe, ein gutes Buch und wetterfeste Kleidung. Vor Ort gekauft habe ich dann noch kurze Hosen und weiteren Lesestoff. Denn auf Norderney wurde zu dieser Zeit morgens als erstes der Sonnenschirm auf der Terrasse aufgestellt und eine Liege gesichert. Wind? Fehlanzeige. Kälte? Keine Spur. Es herrschte Hochsommer vom Feinsten, den ich so an der Nordsee noch nicht erlebt habe. 

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Allein zu reisen ist gar nicht so seltsam, ungewohnt oder einsam wie man vielleicht denken könnte. Mit Norderney hatte ich aber eben auch einen Ort gewählt, den ich kenne, der mir vertraut ist. Ein Ort, der mich schnell ankommen lässt und wo ich mich wohlfühle. 

Dennoch war es aufregend und ich fuhr mit einem breiten Grinsen im Gesicht mit dem Auto in Norddeich auf die Fähre. Ich hatte mir den Luxus gegönnt und mein Auto mit auf die Insel genommen, auch wenn ich vor Ort nur bis zum Appartement fahren durfte, denn auf Norderney ist der Kraftfahrzeugverkehr saisonal eingeschränkt. Eigentlich braucht man dort auch kein Auto. Aber mit Gepäck für eine Woche und für jede Wetterlage (Frau hat ja eine gewisse Grundausstattung) war's so noch entspannter. 

Das erste, was ich nach Ankunft gemacht habe: Ich bin eine Runde am Strand spazieren gegangen und habe einmal tief die salzige Seeluft eingeatmet. Herrlich! Danach habe ich meine Füße in die Laufschuhe gesteckt und bin ein paar Kilometer gejoggt. Das Wetter war einfach perfekt, die Sonne hat geschienen, es war relativ windstill und nach 3 Stunden Autofahrt war der Drang nach Bewegung umso größer. 

binedoro Blog, Norderney, Urlaub, Meer, Nordsee, Strand, Düne, Möwen

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Ich muss ja gestehen, dass ich nicht den ganzen Tag am Strand liegen kann, auch wenn es in diesem Urlaub wetterbedingt durchaus möglich gewesen wäre. So folgten an den darauf folgenden Tagen eine Radtour quer über die Insel und der Besuch des Leuchtturms, viele Spaziergänge am Meer, immer auf der Suche nach schönem Strandgut, und einige Laufrunden. Mein persönliches Highlight und heimliches Ziel: mein erster 12-Kilometer-Lauf. Geschafft!

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Zu sich selbst finden, Gedanken nachhängen oder einfach mal nicht denken und die Seele baumeln lassen. In den Tag hinein leben, sich mit niemandem absprechen müssen, das tun, wonach einem selbst gerade ist. Beim Frühstück den "Norderneyer Morgen" lesen und den Tagesablauf - wenn überhaupt - von den Gezeiten beeinflussen lassen. Ich habe es genossen und wieder einmal festgestellt, wie schnell man mit anderen Menschen ins Gespräch kommt. So saß zum Beispiel ein ganz bunt zusammengewürfeltes Grüppchen (inklusive mir) an einem Tisch auf der Terrasse der Weißen Düne und verbrachte gemeinsam die Mittagszeit bei Kartoffelsuppe, Brotzeit und guten Gesprächen. So ungezwungen und lustig und danach ging jeder wieder seinen Weg. 

Und weil es so toll war, fahre ich 2017 wieder allein auf die Lieblingsinsel. Das Appartement ist gebucht und die Gummistiefel stehen quasi schon bereit, so sehr freue ich mich auf die Zeit am Meer.  

binedoro Blog, Norderney, Urlaub, Meer, Nordsee, Strand, Düne, Möven

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Das Jahr 2016 ist fast vorbei und ich möchte danke sagen. Danke, dass ihr hier immer wieder vorbeischaut, danke für ein erfolgreiches binedoro Jahr. Es hat mir wieder wahnsinnig viel Spaß gemacht, zu nähen und den binedoro Shop für euch mit schönen Produkten zu bestücken, DIY-Ideen umzusetzen und sie euch hier  auf dem Blog zu zeigen. Ich habe wieder viele tolle Menschen kennengelernt und wiedergesehen, die ich ohne das Bloggen womöglich nie getroffen hätte. Zeit gemeinsam offline zu verbringen ist was Feines und wird bei mir 2017 wieder großgeschrieben. Aber keine Sorge, auf dem binedoro Blog wird es auf jeden Fall mit schönen Projekten weitergehen. 

Ich wünsche euch ein glückliches und schönes neues Jahr! Bleibt unbedingt gesund, lasst es euch gut gehen und haltet an euren Träumen fest.