Montag, 29. Mai 2017

"Diese Schuhe tragen Sie bitte nur noch zum Autowaschen" #bineläuft

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Mir war ja schon länger bewusst, dass ich neue Laufschuhe brauche. Gerade nach dem ENNI Brunnenlauf in Sonsbeck am vergangenen Mittwoch, bei dem ich meine persönliche Bestzeit auf 10 km gelaufen bin (1:01:58 yeah!). Nach Begutachtung meiner bisherigen Schuhe und der Frage des Verkäufers, ob ich ein Auto besitze, kam dann das Urteil: "Diese Schuhe tragen Sie bitte nur noch zum Autowaschen". Na gut, ich bin ja auch mit dem Ziel ins Fachgeschäft, neue an meine aktuelle Laufintensität angepasste Schuhe zu bekommen. Nach eingehender Laufanalyse und ca. 6 Paar Schuhen später, hatte ich zwei Modelle, die sich sehr gut anfühlen. Und optisch sogar auch noch was her machen. Bunert ("Der Laufladen") in Krefeld hat mich bisher wirklich überzeugt. Wenn ihr aus der Nähe kommt und kompetente Beratung in Sachen Laufsport braucht, hin da.

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Gekauft habe ich mir das Modell Air Zoom Structure 20 von Nike (finde ich übrigens wirklich sehr schick) und das Modell Gel-Convector 2 von Asics. Beide Laufschuhe haben innen eine Unterstützung, da ich eine leichte Überpronation habe. Das heißt, dass mein Fuß beim Laufen auf der Außenseite der Ferse landet und dann einwärts abrollt. Es liegt also mehr Gewicht auf der Innenkante des Fußes statt auf dem Fußballen. Um da entgegenzuwirken, haben die Schuhe innen eine Art Erhöhung und stellen den Fuß gerade. Fühlt sich gut an, ich habe mit beiden Schuhen inzwischen schon ein paar Kilometer zurückgelegt. 

Jetzt freue ich mich auf den nächsten Lauf im Juni in Neukirchen-Vluyn. Und ich bin gespannt, mit welchen Laufschuhen ich dort die 10 km rocken werde. Schwarz oder Pink? Mich hat der Ehrgeiz gepackt.  

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Donnerstag, 25. Mai 2017

DIY ⎟ Stoff-Poster gestalten mit Farbblockierer

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Meer geht immer. Und ab und an mal was Neues auszuprobieren auch. Poster mag ich, Stoff sowieso und Typografie ebenfalls. Wieso nicht einfach alles kombinieren? Bei meinem Stoff-Poster-Projekt habe ich zum ersten Mal mit Farbblockierer gearbeitet. 

Ich habe hier den Farbblockierer von Kreul verwendet. Der lässt sich super auftragen, gerade mit der kleinen Tube kann man prima schreiben und filigrane Motive gestalten. 

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Und so geht's: Für meine Stoff-Poster habe ich ganz einfachen ungebleichten Baumwollstoff verwendet, in Wunschgröße zugeschnitten. Zuerst wird der Farbblockierer auf den Stoff aufgetragen. Durch seinen hellbraunen Farbton sieht man, was man schreibt oder malt. Gut trocknen lassen und dann mit Stoffmalfarbe großflächig übermalen. Nach einer weiteren Trockenzeit die Farbe 5 Minuten lang mit einem Baumwolltuch abgedeckt bügeln. Damit wird die Stoffmalfarbe fixiert. Wenn das Stoffstück nun per Handwäsche gewaschen wird, löst sich die Farbe an den "blockierten" Stellen und die Schrift wird sichtbar. Tadaa! Meer geht immer. 

Mein Tipp: Möchte man zum Beispiel ein besonderes Lettering auf den Stoff aufbringen, lohnt es sich, vorab eine Vorlage auf Papier zu schreiben. Diese dann einfach unter den dünnen Stoff legen und mit dem Farbblockierer auf dem Stoff nachmalen. 

Anschließend habe ich die Ränder rechts und links umgebügelt und mit einem Geradstich abgesteppt. Für die Holzstäbe oben und unten einen Tunnel nähen. Bändchen zum Aufhängen festknoten und ab an die Wand mit dem neuen Poster.  

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Dieses DIY-Projekt braucht etwas Zeit aufgrund der Trockenphasen und der Handwäsche, macht aber viel Spaß. Und so ein bisschen Nervenkitzel, wie das Ergebnis wird, ist auch noch dabei. 

Habt einen wunderbaren (kreativen) Feiertag!

Sonntag, 21. Mai 2017

Bremer Bonbon-Manufaktur: Bei Erdnuss-Fudge hört die Freundschaft auf

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Lakritz-Bonbons mit Salz und Pfeffer, fruchtige Sorten wie Erdbeere-Sahne und Kirschgarten oder salzige Karamell-Bonbons. Die Bremer Bonbon-Manufaktur ist ein buntes Paradies für Süßschnuten und die, die es werden wollen. In dem kleinen Laden im urigen Handwerkerhof der Böttcherstraße durfte ich zusammen mit Janine und Melanie unter Anleitung selbst Bonbons herstellen und mich einmal quer durchs Sortiment probieren. Und zwar nicht nur die (rund 100) Sorten an Bonbons, sondern auch die köstlichsten Varianten an Fudge (fəj), dem feinen Weichkaramell. Dazu aber später mehr.

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Die Leidenschaft für ihren Beruf konnte man bei Konditorin Annika förmlich spüren, als sie uns gezeigt und erzählt hat, wie Bonbons entstehen und wie es neue Kreationen in die Regale schaffen. 2,5 kg Bonbonmasse haben wir "gezogen", wie es im Fachjargon heißt. Echt ein Kraftakt und gar nicht so leicht, einen geschmeidigen Teig herauszubekommen. 

Nach einigem Hin und Her entschieden wir drei uns für klassische Karamellbonbons mit etwas Salz. Ich konnte nicht alle mit meiner Idee für Lakritz mit Brombeere begeistern. Mit Handschuhen machten wir uns daran in 10 Minuten (viel mehr Zeit hat man nämlich nicht) die Bonbonmasse auf Wärmeplatten zu verarbeiten: zu Herz-Lollies (es war ja Muttertag, ne?), kleinen Schnecken und jede Menge Bonbonkissen. Letztere werden in weichem Zustand in einer Schneidemaschine geschnitten und dann zum Trocknen auf ein Blech gelegt. 

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Während wir unsere Bonbons noch hübsch in kleine Tütchen verpackten, fiel unser Blick auf die Pappschachteln mit Fudge in allerlei Geschmacksrichtungen. Wer kann bei Toffee, Lakritz, Cocos oder Erdnuss in Form von weichem Karamell widerstehen? Ich jedenfalls nicht. Und Janine auch nicht. So war der Kampf um das vermeintlich letzte Päckchen Erdnuss-Fudge schnell eröffnet. Denn bei Erdnuss-Fudge hört die Freundschaft auf. Wie gut, dass es hinterm Tresen noch ausreichend Nachschub gab. 

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Das Team der Bremer Bonbon-Manufaktur probiert immer wieder neue Geschmackskombinationen aus. Nicht jede schafft es am Ende in kleinen Gläschen in den Laden, aber vielleicht gibt es ja bald die Kombination aus Lakritz und Brombeere als Bonbon? Ich würde welche nehmen.  

Wer in Bremen ist, sollte auf jeden Fall einmal in der Böttcherstraße vorbeischauen. Nur durch eine halbhohe Glasscheibe getrennt, kann man im Laden einen Blick auf das traditionelle Handwerk in der Bonbonküche werfen. Und wer Lust hat, auch einmal selbst aktiv zu werden, der bucht einen Workshop. Absolut empfehlenswert. Über den Onlineshop der Bonbon-Manufaktur kann man sich aber auch als Nicht-Bremer mit den Süßigkeiten von fruchtig-frisch bis chili-scharf eindecken. 

Herzlichen Dank an die Bremer Bonbon-Manufaktur für die Einladung zum Workshop. Es war wirklich toll und hat mich sehr begeistert.

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